Unter GALERIEN FRANKFURT MITTE. haben sich Galerien zusammengeschlossen, die nah der Altstadt, im Kunstquartier zwischen dem Museum für Moderne Kunst, der Kunsthalle Schirn, dem Frankfurter Kunstverein und dem Portikus angesiedelt sind. In dieser lebendigen Galerienszene reicht das Spektrum von aktueller Gegenwartskunst, über klassische Moderne, bis hin zu außereuropäischer Kunst.

Die Galerien, die auch auf internationalen Kunstmessen vertreten sind, präsentieren ihr abwechslungsreiches Programm in spannenden Ausstellungen, organisieren geführte Rundgänge und veranstalten gemeinsame Vernissagen. GALERIEN FRANKFURT MITTE. bietet somit die hervorragende Gelegenheit, die nur wenige Schritte voneinander entfernten Ausstellungsräume zu entdecken und Einblick in die vielfältige Kunstszene zu gewinnen.

Galerie Maurer

GFM — v.l.n.r. Brigitte Maurer, Dr. Christel Wagner, Kirsten Leuenroth, Kurt Mühlfeld-Hemprich, Florian Siedlarek, Dr. Jörk Rothamel, Andreas Greulich, Daniela Schwind-Schütte, Thomas Sterna

Openings

Openings
Ab 19 Uhr
Open Sundays
14 — 18 Uhr
21. Oktober
13. November
9. Dezember

Galerien


Galerie Maurer

Fahrgasse 5

Galerie Maurer

9. September bis 15. Oktober
Angela Glajcar — Picking Stars

Auf der Suche nach geeigneten Materialien bei der Darstellung von Gegensätzen wie Leichtigkeit und Schwere, Flüchtigkeit und Materialität, Bewegung und Ruhe hat die Bildhauerin Angela Glajcar das Material Papier für sich und ihre künstlerische Arbeit entdeckt. Das Licht, das sich in den weißen Papierskulpturen fängt, lässt sie in verschiedenen Farbtönen von grau über ocker zu rosa changieren; das Spiel von Licht und Schatten verleiht den Arbeiten zusätzliche Tiefe. „’Mich interessieren Räume, auf die ich mit meinem Werkstoff Papier direkt reagieren kann, und die ich verändern kann‘, so umschreibt Angela Glajcar einen wesentlichen Aspekt ihrer künstlerischen Arbeit. […] Dabei macht sie sich die unterschiedlichen Qualitäten ihrer Werkstoffe zu eigen. Sie verbindet das haptische Potential des Papiers mit der immateriellen Eigenschaft des Lichts, konstruiert aus zweidimensionalen Papierbögen imposante dreidimensionale Installationen.“ (Barbara Auer, Kunstverein Ludwigshafen)


Brigitte Maurer
T. +49 (0) 69 / 90 02 56 40, M. +49 (0) 1 51 / 50 40 45 54
galerie-maurer.com


Galerie Leuenroth

Fahrgasse 15

Galerie Leuenroth

9. September bis 15. Oktober
Adrian Mudder — Bonjour Total

Adrian Mudder findet seine Themen im eigenen, erfrischend banalen Alltag: Freunde, Kneipen, Stadt, Festivals, Tischszenen, Natur, Menschen, Tiere, Wege, Häuser, Licht. Mudder beobachtet und zeichnet immer und überall. Seit 2017 nutzt er sein Smartphone als digitales Skizzenbuch. Mit flottem Strich hält er spontane Eindrücke fest – ein ideales Tool, um zu jeder Tages- und Nachtzeit beiläufige Szenen zu dokumentieren. Hat er sein Gerät geladen, ist das Zeichnen selbst unter der Bettdecke möglich, genauso im Nachtzug, auf mehr oder minder illuminierten Straßen, in gemütlicher Gesellschaft, auf Partys, gerne dort, wo auch andere Nachtschwärmer mit ihren Endgeräten unterwegs sind. Zurück im Atelier bannt er die oft humorvollen, surreal und naiv anmutenden Motive mit skizzenhafter Leichtigkeit auf die Leinwand und schafft so zumindest für den Moment einen besseren, bunteren und skurrileren Ort als die ›reale‹ Welt selbst.
Adrian Mudder [*1986 in Delmenhorst] studierte von 2007 bis 2013 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Olav Christopher Jenssen und Prof. Friedemann von Stockhausen. Im Anschluss absolvierte er dort das Meisterschülerstudium bei Prof. Olav Christopher Jenssen. Adrian Mudder lebt und arbeitet in Leipzig.


Kirsten Leuenroth
M. +49 (0) 1 75 / 56 17 654
galerieleuenroth.de


Galerie Schwind

Fahrgasse 17

>Galerie Schwind

Ab 9. September
Joscha Bender — Domesticated


Karl Schwind
M. +49 (0) 1 70 / 42 19 340
galerie-schwind.de


Galerie Rothamel

Fahrgasse 17

Galerie Rothamel

9. September bis 26. November
Hiroyuki Masuyama — Timeskip


Dr. Jörk Rothamel
T. +49 (0) 69 / 21 97 66 91, M. +49 (0) 1 77 / 59 98 445
rothamel.de


Galerie Siedlarek

Fahrgasse 22

Galerie Siedlarek

9. September bis 15. Oktober 
praise 

Agnes Martin — Richard Tuttle — Myriam Beltz — Donald Judd — Fred Sandback — Richard Serra — George Rickey — Robert Ryman — Dan Flavin


Florian Siedlarek
M. +49 (0) 1 76 / 80 45 26 51
galerie-siedlarek.com


Galerie Greulich

Fahrgasse 22

Galerie Greulich

9. September bis 15. Oktober 
Philipp Kummer — sitting by the lake saving insects

Philipp Kummer hat die Galerie zur begehbaren Kunstwelt umgebaut. Ein Boot aus Pappe hängt kopfüber von der Decke. Ein kleines Haus steht im Ausstellungsraum. Ein verwirrtes Wesen reckt den Besucher:innen die Hände entgegen. Die Wände werden zum farbigen Erlebnis. Was im gemalten Bild der zweidimensionale Farbraum ist, ist nun begehbar.
Bei den vergangenen Ausstellungen hat Philipp Kummer immer wieder durch seine surrealen und malerisch entschiedenen Bilder begeistert. Das ist in der aktuellen Ausstellung wieder so. Seltsame Figuren und Wesen mäandern durch die Gemälde. Man muss sich zuweilen ein wenig einsehen, bis man die Szenerie erschlossen hat.


Andreas Greulich
T. +49 (0) 69 / 68 09 61 29, M. +49 (0) 1 72 / 10 25 073
galerie-greulich.de


Christel Wagner Galerie

Fahrgasse 22

Christel Wagner Galerie

9. September bis 15. Oktober
Lilli Hill — Reflective Reality

Lilli Hill: „Meine Malerei soll andere Funktionen einnehmen, als übliche, profane Gesellschaftsbereiche, wie zum Beispiel die Werbung oder die Mehrheit der sozialen Medien. Ich liebe authentische Körper und Individualität, versuche aber die Aufmerksamkeit von rein körperlichen und sexuellen Besonderheiten meiner Motive, auf die Aspekte unseres Zeitgeistes zu lenken. Dies ist besonderes wichtig im Hinblick auf die klischeehafte, künstliche und durchsexualisierte Bildwelt, in der wir uns heute bewegen. Der Einseitigkeit der Darstellung von - vor allem - zeitgenössischer, weiblicher Schönheit, setze ich meine Bilder-Antwort entgegen.“


Dr. Christel Wagner
T. +49 (0) 69 / 21 99 69 32, M. +49 (0) 1 72 / 64 54 958
christel-wagner-galerie.de


The Mixer

Fahrgasse 22

The Mixer

6. Mai bis 25. Juni
Hannes Egger, Thomas Sterna — Win-Win Lottery

Der Mixer zeigt vom 7. bis 22. Juni 2022 die Projektinstallation Win-Win Lottery der Künstler Hannes Egger und Thomas Sterna. Während des Frühjahrsrundgangs am 6. Mai werden um 22 Uhr in einem Happening die ersten vier Gewinner*innen der Lotterie gezogen. Glücksfee ist Dorothe Baer-Bogenschütz. Mit der Win-Win Lottery vergeben Hannes Egger und Thomas Sterna zwölf Ausstellungen während der documenta fifteen. Dafür haben sie im KulturBahnhof einen 60 Quadratmeter großen Ausstellungsraum angemietet. Mitmachen können Künstler*innen, Kurator*innen und Ausstellungsmacher*innen, indem sie auf der Webseite www.winwinlottery.org ein Los für 20,- Euro kaufen. Mit der Lotterie wird die Losung als Auswahlverfahren erprobt und regt damit zur Diskussion von Bewertungsstandards und Rankingmodellen an. Damit setzen Sterna und Egger ihre partizipatorische und performative Projektarbeit fort, die die gesellschaftlichen Bedingungen künstlerischer Produktion erforscht.


Thomas Sterna
T. +49 (0) 1 71 / 31 73 041
dermixerffm.eu


galerie . mühlfeld + stohrer

Fahrgasse 27

galerie . mühlfeld + stohrer

9. September bis 4. Dezember
Jub Mönster — coming up blue in frankfurt

Die Zeichnungen von Jub Mönster bestechen durch ihre Detailgenauigkeit, der feinen Linienführung und seinen, hierfür verwendeten Materialen. Überwiegend benutzt er als Malhintergrund weiß beschichtete Resopalplatten, die er leicht anraut und hierbei auch in Kauf nimmt, dass die dunkle Trägerschicht vereinzelt, leicht durchschimmert. Auf diesen Hintergründen, meist kleine Formate, realisiert er seine, in blau gehaltenen Kugelschreiber Zeichnungen.
Da er gern alte, auf dem Flohmarkt oder in Antiquariaten erstandene Fotografien als Vorlage benutz, hat er sich bewusst für die Farbe Blau in der Umsetzung entschieden, denn in Schwarz würden seine Arbeiten wie vergrößerte Abbildungen aus der Vergangenheit wirken.
Als großer Freund der französischen Metropole, sind die Motive meist im Paris der 50er Jahre angesiedelt.
Zum Saisonstart 2022 freuen wir uns, auch zwei große Arbeiten auf Leinwand zu präsentieren, die in monatelanger, hochkonzentrierter Arbeit entstanden sind.


Kurt Mühlfeld-Hemprich / Marcus Stohrer
M. +49 (0) 1 72 / 65 79 073, M. +49 (0) 1 73 / 67 10 620
galerie-muehlfeld-stohrer.de