Unter GALERIEN FRANKFURT MITTE. haben sich Galerien zusammengeschlossen, die nah der Altstadt, im Kunstquartier zwischen dem Museum für Moderne Kunst, der Kunsthalle Schirn, dem Frankfurter Kunstverein und dem Portikus angesiedelt sind. In dieser lebendigen Galerienszene reicht das Spektrum von aktueller Gegenwartskunst, über klassische Moderne, bis hin zu außereuropäischer Kunst.
Die Galerien, die auch auf internationalen Kunstmessen vertreten sind, präsentieren ihr abwechslungsreiches Programm in spannenden Ausstellungen, organisieren geführte Rundgänge und veranstalten gemeinsame Vernissagen. GALERIEN FRANKFURT MITTE. bietet somit die hervorragende Gelegenheit, die nur wenige Schritte voneinander entfernten Ausstellungsräume zu entdecken und Einblick in die vielfältige Kunstszene zu gewinnen.
After Work Führungen: An ausgewählten Donnerstagabenden bieten wir von 18 bis 20 Uhr zudem kostenpflichtige Führungen mit einer begrenzten Teilnehmerzahl von 20 Personen an. Zu den Terminen werden jeweils drei rotierende Galerien besucht, Getränke sind inklusive. Die Buchungsseite finden Sie unten.
1 — Galerie Maurer 2 — Galerie Leuenroth 3 — Florian Siedlarek 4 — Galerie Greulich 5 — Christel Wagner Galerie 6 — Der Mixer 7 — Galerie Mühlfeld + Stohrer 8 — Galerie Anita Beckers 9 — Schlieder Contemporary 10 — Schierke Seinecke 11 — Galerie Heike Strelow 12 — Jacky Strenz
GFM — v.l.n.r. Dr. Christel Wagner, Dr. Jacky Strenz, Florian Siedlarek, Andreas Greulich, Nina Mößle (Galerie Anita Beckers), Pierre Verago (Der Mixer), Kirsten Leuenroth, Daniel Schierke, Sylvia Schlieder, Kurt Mühlfeld-Hemprich, Heike Strelow, Melanie Schulz (Galerie Maurer)
| Openings 18 — 21 Uhr | Open Sundays 14 — 18 Uhr |
|---|---|
| 23. August | |
| 4. September — Saisonstart | 27. September |
| 23. Oktober | |
| 22. November | |
| 4. Dezember | 13. Dezember |
4. September bis 17. Oktober
Birgitta Weimer — APHOTAL – am Rande des Lichts
Es geht Birgitta Weimer in der Ausstellung Aphotal - am Rande des Lichts, wie in allen ihren Werkgruppen, um die Darstellung des Anthropozäns als Prozess von Wachstum, Veränderung und gegenseitiger Abhängigkeit. So zeigt sie in unserer Galerie das Schmelzen des Eises, die bedrohte Tiefsee und die Veränderung der Ozeane nicht nur als ökologische Vorgänge, sondern als Veränderung eines Systems, zu dem auch wir gehören. Es gelingt ihr unsichtbare komplexe Prozesse und Verflechtungen aus unserer Umwelt durch ihre künstlerische Arbeit sinnlich erfahrbar zu machen. Sie begegnet den Katastrophen der Gegenwart mit der Schönheit des Kunstwerks, das uns hilft das Unabwendbare zu verarbeiten.
Brigitte Maurer
T. +49 (0) 69 / 90 02 56 40, M. +49 (0) 1 51 / 50 40 45 54
galerie-maurer.com
4. September bis 17. Oktober
Anya Triestram — Hast du mich vermisst?
Die Galerie feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum und zeigt zum Saisonstart eine Künstlerin, die von Beginn an Teil des Galerieprogramms ist: Anya Triestram. Für ihre sechste Einzelausstellung in der Galerie mit dem Titel „Hast du mich vermisst?“ kehren Formen zurück, als würden sie aus einer leichten Verschiebung der Erinnerung erneut entstehen. Anya Triestram entwickelt ihre Auseinandersetzung mit Ornament, Wiederholung und floralen Formen weiter. Vertraute Muster werden in neue Bildzusammenhänge überführt und gehen in einander überlagernden Farben auf.
Linolschnitt, Harz und pigmentierte Oberflächen erzeugen ein vielschichtiges Gefüge aus wiederkehrenden Komponenten und variierenden Farbräumen. Pastellzeichnungen, in denen sich die zuvor erarbeiteten Muster erneut brechen und fragmentieren, ergänzen die Ausstellung. Alle Arbeiten entstehen aus einem Spiel mit Technik, Material und Inhalt. In Schichtungen und Überlagerungen erzeugt Anya Triestram ein Gefüge, in dem Abstraktes und Gegenständliches miteinander in Resonanz treten.
Künstlergespräch
24. September 2026 / 19 Uhr
Anya Triestram im Gespräch mit Annette Schröter, Künstlerin und ehemalige Professorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Kirsten Leuenroth
+49 (0) 1 75 / 56 17 654
galerieleuenroth.de
Selected Works & Recent Acquisitions
Florian Siedlarek specializes in works on paper and rare editions by leading international artists of the 20th & 21st century.
Florian Siedlarek
+49 (0) 1 78 / 40 12 88 6
galerie-siedlarek.com
4. September bis 17. Oktober
Stella Winter, Wei Zhu, Lara Weiler, Elisa Deutloff & Chelsea Hartmann — UNBOTHERED?!
UNBOTHERED?! – eine Gruppenausstellung über die Generation, zu der alle was zu sagen haben, in den Kommentarspalten, in Talkshows und am Stammtisch. Fragen und Thesen die nerven und wie sich selbst die Generation Z (vielleicht) gar nicht sieht. Die Galerie Greulich versteht sich als zeitgenössische Galerie. Wir interessieren uns für die Themen die im Hier und Jetzt passieren und genau deswegen haben wir für den Saisonstart im September fünf Künstlerinnen eingeladen, die diese Fragen selbst in die Hand nehmen – nonchalant, durchdacht und mit einem Hauch Internetästhetik. Mit Malerei, Video und Installation zeigt „UNBOTHERED?!“ eine Ausstellung die Gen Z selbst zu Wort, beziehungsweise zum Bild, kommen lässt. Es erscheint ein Katalog mit einem Essay von Jennifer Braun aka The Gen Z Art Critic.
Andreas Greulich
T. +49 (0) 69 / 68 09 61 29, M. +49 (0) 172 / 10 25 073
galerie-greulich.de
4. September bis 17. Oktober
Jacqueline Devreux, Nikola Jaensch, Ruta Jusionyte, Josephine Kaiser, Silke Schmidt — Female Positions
5 Künstlerinnen mit unterschiedlichen Ansätzen und Techniken; sie verwischen Grenzen zwischen Realität und Traum, brechen mit Sehgewohnheiten + schaffen variationsreiche Möglichkeiten der Bildkompositionen, machen unausgesprochene Emotionen in der Dialektik des künstlerischen Ausdrucks sichtbar, transformieren Phantome und Symptome unserer Fantasie in künstlerische Realität, lassen Gedanken im Holz Form annehmen + sich zu zarten, poetischen Geschichten entwickeln … und über allem steht die individuelle Virtuosität ihres künstlerischen Ausdrucksvermögens.
Dr. Christel Wagner
+49 (0) 172 / 64 54 958
christel-wagner-galerie.de
4. September bis 12. Oktober
Harriet Rabe von Froreich / Sophie Constanze Polheim — SOLID GHOSTS I
In SOLID GHOSTS treffen zwei Künstlerinnen aufeinander, die auf unterschiedliche Weise von Technologie, Imagination und Verkörperung erzählen.
Sophie Constanze Polheims Werkzyklus „FEUERTEUFEL“ bringt Skulpturen, Textilarbeiten, Readymades, Videofragmente und eine Sammlung von Essays zusammen. Im MIXER zeigt sie eine Auswahl davon. Die einzelnen Werke thematisieren Momente von Gewalt und Fragilität und die dem Feuer innewohnenden Prinzipien von Zerstörung, Transformation und Neuanfang. Polheims Objekte besitzen dabei eine massive körperliche Präsenz und denken das Feuer als erste Kulturtechnik zusammen mit der Verwundbarkeit des Menschen.
Harriet Rabe Froreichs Arbeiten bewegen sich zwischen digitaler Interaktion, Ritual und menschlicher Fürsorge. „TAROTSERVICE“ basiert auf einem digitalen Austausch über verkörperte Tarot-Karten und einem Dialog über deren Deutung. „SISYBOT“ dagegen verweist auf den Mythos von Sisyphos: Auf einem technisch überholten Computer werden endlose Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen als potenzielle Mailadressen generiert - ein absurdes, mechanisches Ringen um Kontaktaufnahme. In beiden Werken verschränkt die Künstlerin digitale Praktiken mit menschlichen Bedürfnissen nach Sinn und Kommunikation.
Thomas Sterna
+49 (0) 151 / 20 63 20 57
dermixerffm.eu
4. September bis 17. Oktober
Georg Schnitzler — Vater - Mutter - Kind
Kurt Mühlfeld-Hemprich / Marcus Stohrer
+49 (0) 1 72 / 65 79 073
galerie-muehlfeld-stohrer.de
4. September bis 26. Oktober
Johanna Reich — Queen of Never
Mit Queen of Never präsentiert die Galerie Anita Beckers die zweite Einzelausstellung der Kölner Künstlerin Johanna Reich (*1977 in Minden, DE). Gezeigt werden aktuelle Arbeiten, darunter hybride Malereien der Serie The Colour of Maybe, Zeichnungen aus SHE-LAND und selbstfahrende Bots. Diese multimedialen Arbeiten stehen im Kontext von Reichs langjähriger künstlerisch-kritischer Auseinandersetzung mit Sprache, Schrift und künstlicher Intelligenz. Bereits seit 2018, und damit lange vor dem Boom generativer KI-Systeme, beschäftigt sich Reich mit Sprachmodellen. Damit zählt sie zu den frühen künstlerischen Positionen, die den Einsatz von KI-gestützter Sprachproduktion im Kontext der Gegenwartskunst erforschen. Ausgehend von ihrer Wahrnehmung als Synästhetikerin, bei der eine neuronale Mehrfachverknüpfung zwischen Buchstaben, Farben und Klang besteht, entwickelte sie in Kollaboration mit einer KI eine eigene, auf ihrer subjektiven Wahrnehmung basierende Sprache namens Hynthia. In der Ausstellung werden Gedichte in Hynthia unter anderem als bewegte LED-Schriftbänder über poetisch-abstrakte Farbmalereien geführt.
Anita Beckers
T. +49 (0) 69 / 92 10 19 72, M. +49 (0) 171 / 12 01 505
galerie-beckers.com
5. September bis 7. November
Hilde Trip — Fragile Permanence
Zum Saisonstart der Galerien zeigt Schlieder Contemporary die dritte Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Hilde Trip mit neuen Arbeiten aus natürlichen Materialien.
Ihr Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Natur, Kunstgeschichte und zeitgenössischer Formensprache. Ausgangspunkt sind Pusteblumen, Samen, Federn und Blätter, die sie im Rhythmus der Jahreszeiten selbst sammelt, sorgfältig trocknet und konserviert. In einem präzisen Prozess des Ordnens und Neu-Zusammensetzens verwandelt sie diese vergänglichen Fundstücke in dauerhafte Kunstobjekte und raumgreifende Installationen. Dabei verbindet sie die fragile Schönheit organischer Materialien mit einer klaren, beinahe architektonischen Struktur.
Die Kunstwerke wirken meditativ und zugleich streng komponiert. Sie erinnern an Stillleben, übertragen deren kunsthistorische Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit jedoch in eine zeitgenössische, räumliche Sprache. Damit wird die Natur selbst zum eigentlichen Material ihrer Kunst. So entstehen stille, konzentrierte Werke, die Fragen nach Erinnerung, Dauer und dem Verhältnis des Menschen zur Natur aufwerfen und zugleich von der Möglichkeit erzählen, Flüchtiges für einen Moment zu bewahren.
Sylvia Schlieder
+49 (0) 174 / 18 28 887
schliedercontemporary.com
4. September bis 10. Oktober
Theresa Möller — Fragmental Fields
Zum Frankfurter Saisonstart freut sich die Galerie Schierke Seinecke, die dritte Einzelausstellung von Theresa Möller zu präsentieren. Unter dem Titel „Fragmental Fields“ lädt die Ausstellung dazu ein, in die neuesten malerischen Kosmen der Künstlerin einzutauchen.
Daniel Schierke
+49 (0) 173 / 31 35 212
schierkeseinecke.com
4. September bis 17. Oktober
Hendrik Zimmer — Common Disposition
In "Common Disposition" zeigt Hendrik Zimmer Werke aus drei Handwerkstraditionen – Holzschnitt auf Leinwand, gewebte Teppiche und Glasarbeiten –, die nicht formal, sondern durch eine gemeinsame Haltung zum Material verbunden sind. Seit 2021 hat Zimmer den Holzschnitt zu seiner zentralen Technik entwickelt: kräftige Farbflächen, klare Konturen, geprägt von japanischer Tradition und europäischer Avantgarde. In der Begegnung mit Weben und Glas erweitert er diesen Ansatz um verwandte Verfahren, die ebenso Geduld und die Bereitschaft zum Dialog mit dem Material verlangen. Zufälle und Widerstände werden nicht getilgt, sondern als Teil des Werks anerkannt – daraus entstehen Unikate im buchstäblichen Sinn.
Heike Strelow
+49 (0) 172 / 67 69 613
galerieheikestrelow.de
13. März bis 3. Mai
Anna Schachinger — Freischling
We are thrilled to present Vienna-based artist Anna Schachinger's (b. 1990) first solo exhibition in Frankfurt. She is currently the professor at the Academy of Fine Arts Vienna. Upcoming shows include a group exhibtion at Kunsthalle Vienna in April and a solo presentaion in the entry hall of the worker‘s chamber of Austria in May. (…) Anna Schachinger’s paintings do not claim autonomy. Rather, their materiality and texture, as well as their subjects, refer to the conditions of their own creation. They connect with their surroundings, both those from which they originate and those in which they are presented. It is therefore not surprising that the exhibition bears the name of the Austrian village where the artist painted the works on display. (…) Text: Anna Helena Marckwald
Dr. Jacky Strenz
+49 (0) 151 / 11 64 97 37
jackystrenz.com
Entdecken Sie auf unserer Führung durch die Frankfurter Galerien der Innenstadt spannende Ausstellungsorte, die das kreative Herz der Stadt schlagen lassen. In dieser Kunst Tour besuchen Sie drei ausgewählte Galerien, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Die Galeristen führen durch ihre Ausstellungen, erklären ihr jeweiliges Galeriekonzept und berichten darüber, wie Ausstellungen entstehen und wie der Kunstmarkt funktioniert. Jeder Station werden 15 bis 20 Minuten gewidmet, damit genügend Zeit für Fragen und Austausch bleibt.
Die Gruppe bleibt bewusst auf maximal 20 Teilnehmende begrenzt. Da die besuchten Galerien rotieren, variiert der jeweilige Treffpunkt für die Tour — dieser ist im Buchungssystem unter dem Führungstermin angegeben.
Der Kostenbeitrag von 20 Euro pro Person umfasst ausgewählte Getränke, die das Kunsterlebnis angenehm abrunden. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und genießen Sie eine inspirierende After Work Kunst Tour durch die Frankfurter Galerien Mitte.
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Für private Gruppen oder Unternehmen bieten wir auch exklusive Kunst-Führungen durch unsere Frankfurter Galerien zu individuell ausgewählten Terminen an, kontaktieren Sie uns hierzu gerne per E-Mail: info@galerien-frankfurt-mitte.de